über paralama

Ich werde mich bemühen Sie nicht zu langweilen. Zu meinem dritten Geburtstag bekam ich ein
paar bunte Stifte und etwas Papier. Viel weiße Fläche und eine Menge Zeit sie zu füllen.
Der Same war gelegt.
In der Schule nutzte ich das Karopapier für psychedelische Muster und später wurden daraus
Drachen und andere Fabeltiere.
Ich nutzte die Jahre um zu üben, auch wenn einige der Ansicht waren, dass Osmose und
Rotations-ellipsoide wichtiger seien.
Das bedeutete allerdings, dass ich noch ein Jahr länger zum Üben hatte.
Dann war es genug. Ich brauchte was Neues.
An der Universität studierte ich Archäologie und Kunstgeschichte, doch die Theorie
zerdrückte jeden freien Gedanken.
Ich musste fliehen.

So kam ich nach Hamburg und ließ mich in Barmbek nieder.
Ohne Mappe und ohne weitere Qualifizierung, nur mit meinem Karopapier begann ich mein
Studium als Illustrationsdesigner. Und nach ein paar weiteren intensiven Jahren des Lernens
war ich endlich Illustrator.
Mein Ziel war erreicht, dachte ich.
Aber die Bilder die ich malte schlummerten in ihrer grossen Schublade.
Sie mussten ins Freie, sie mussten sich in die weite Welt stürzen, genau wie sich meine
Freunde mit ihren Longboards auf fremden Strassen in weite Tiefen stürzen.
Ein faszinierender Anblick.

Mit Motiven wie kamilama und der burning lady fing es dann an.
Ich machte Shirts, Shirts für Longboarder.
Eine große Idee in einer schweren Zeit.
Doch die Zeiten wurden wieder besser und so konnte ich Ende 2006 diese Idee wieder
aufgreifen und weiter verfolgen. Unter dem Namen paralama folgten nun Motive wie
2010-die Geburt des Lamas und paratron- eine Longboardreise durch das Innere des Systems.
Und hier bin ich nun mit einer kleinen Elite, am Anfang einer grossen Geschichte und versuche
den Geist und die Shirts von paralama einem breitem Publikum zugänglich zu machen.

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